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  • Kiefer_Nationalmuseum_Oslo_Bild_1_Bildnachweis__c__Nasjonalmuseet_Borre_Hostland

    Moderne Klimatechnik in Norwegens neuem Nationalmuseum

    Das neue Nationalmuseum Oslo mit einer faszinierenden Fassade aus norwegischem Schiefer und einer strahlenden Lichthalle als Krone.

    Photo: Nasjonalmuseet/Borre Hostland
  •  Kiefer_Nationalmuseum_Oslo_Bild_2_Bildnachweis__c__Nasjonalmuseet_Ina_Wesenberg

    Oslos neues Highlight

    Das mächtige Bauwerk besteht aus zwei Ebenen mit norwegischer Schieferfassade sowie der aufgesetzten Alabasterhalle als besonderes Highlight.

    Photo: Nasjonalmuseet/Ina Wesenberg
  • Kiefer_Nationalmuseum_Oslo_Bild_5_Bildrechte__c__Nasjonalmuseet_Annar_Bjørgli

    Ein spektakulärer Ort mit besonderen Licht für Wechselausstellungen

    Die Alabasterhalle ist ein außergewöhnlicher und zugleich herausfordernder Ausstellungsraum im Museum.

    Photo: Nasjonalmuseet/ Annar Bjørgli
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Moderne Klimatechnik in Norwegens neuem Nationalmuseum

Norwegen – Land der Fjorde und Gletscher. Auch die Hauptstadt Oslo mit knapp 700.000 Einwohnern ist von Fjorden umgeben. Doch nicht nur die Natur ist in und um Oslo schön anzusehen. Die Stadt besitzt jetzt neben der Holmenkollen Sprungschanze und dem Neuen Opernhaus ein weiteres architektonisches Highlight direkt am Hafen: Das Neue Nationalmuseum vom Architekten Klaus Schuwerk zeigt sich als außergewöhnliches Manifest für die Kunst.

„Das größte Kulturzentrum der nordischen Region“, „eines der führenden Häuser seiner Art in Europa“ – dem neuen Nationalmuseum Oslo eilen große Versprechungen voraus. Nach dem Architekturwettbewerb 2009 und der folgenden Planungs- und Bauzeit ist der beeindruckende Neubau nun fertiggestellt und wird im Sommer 2022 eröffnet. Insgesamt über 5.000 Werke beheimatet dann das Museum: Die Kunstsammlungen der Nationalgalerie, des Museums für Zeitgenössische Kunst und des Kunstgewerbemuseums werden aus den bisherigen verschiedenen Standorten zusammengelegt. Auf einer Bruttogesamtfläche von knapp 55.000 m2 auf zwei Ebenen sind Kunstwerke von der Antike bis zur heutigen Zeit zu sehen – unter anderem von Künstlern wie Munch, van Gogh oder Rembrandt.

Der Neubau: geschaffen um zu bleiben

Klaus Schuwerk plante mit der Perspektive, in dem neuen Gebäude Kunstwerke für Jahrhunderte zu beherbergen. Aus diesem Grund kamen hochwertige, robuste und langlebige Produkte zum Einsatz. Materialien wie Eiche, Bronze oder Muschelkalk zieren teilweise die Böden und Wände im Inneren. Die Außenfassade besteht aus norwegischem Schiefer, der extra für die Verarbeitung nach Deutschland und wieder zurück transportiert wurde. Das Gebäude erstreckt sich auf zwei Ebenen, in denen sich neben den Ausstellungsflächen noch ein Restaurant, Museumsshop, Auditorium, Bibliothek, Labore, Ateliers, Werkstätten, Büro und Archiv- sowie Lagerräume befinden. Die Anordnung der Räume ist rund um einen Innenhof mit Terrasse und vertieften Gärten gewählt. Das absolute Highlight und das Symbol des neuen Museums ist jedoch die „Alabasterhalle“ auf dem Dach, die zugleich eine dritte Ebene darstellt und wie auf das Gebäude aufgesetzt wirkt. Mit ihrem besonderen Licht wird sie ein spektakulärer Ort für Wechselausstellungen sein. Vor allem bei Nacht erstrahlt die Alabasterhalle mit beinahe magischem Schein.

Lüftungstechnik setzt architektonische Wünsche perfekt um

Bei der Luft- und Klimatechnik galt es, die technischen Anforderungen mit den architektonischen Ansprüchen zu vereinen. Die Ingenieure von Kiefer Klimatechnik aus Stuttgart suchten gemeinsam mit den Architekten und Planern nach dem idealen Mittelweg, um allen Vorgaben gerecht zu werden. Zum Einsatz kamen schließlich die filigranen INDUL Schlitzdurchlässe, welche man in die 20 cm breiten offenen Spalten der gespannten Textildecken eingebaut hat. Dabei wurden die Luftdurchlässe in einem Sondermaß leicht nach oben rückversetzt angebracht, der perfekte Kompromiss für alle Anforderungen: Die Räume werden gut durchströmt, die Luft kann sich gleichmäßig verteilen, der benötigte Abstand zur Stoffdecke wird eingehalten und die Luftdurchlässe sind optisch kaum sichtbar. Die ästhetische Deckengestaltung wird also nicht beeinträchtigt, was eine wichtige Vorgabe der Architekten war.

Durch die spezielle INDUL-Freistrahlcharakteristik verhindern die schmalen Schlitzdurchlässe Schmutzablagerungen entlang des Luftdurchlasses. Dadurch bleiben die gespannten Textildecken in den Innenräumen länger staubfrei. Der Forderungskatalog über die möglichst gleichwertigen Klimabedingungen in Museen wird mit dem Kiefer System ebenfalls erfüllt. So gilt es Zugerscheinungen zu vermeiden und insgesamt eine angenehme Atmosphäre in den klimatisierten Räumen sicherzustellen, bei der die Ausstellungsobjekte nicht beeinträchtigt werden. Dies erreicht man, indem die Zuluft in feine alternierende Freistrahlen aufgeteilt wird, wodurch die Induktion der Raumluft intensiviert wird. Im 45°-Winkel strömt die Zuluft abwechselnd rechts und links in den Raum, was eine besonders gleichmäßige Luftverteilung ohne spürbaren Luftzug garantiert. Insgesamt 940 Luftauslässe lieferte Kiefer für dieses außergewöhnliche Projekt nach Oslo. Nach der Eröffnung können sich die Besucher von der angenehmen Wohlfühlatmosphäre im neuen Nationalmuseum überzeugen.

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Objekt: Nationalmuseum Oslo
Bauherr: Statsbygg, Ministerium für Kultur, Oslo
Fachplaner TGA: Ingenieurbüro Ramboll, Kopenhagen
Architekt: Klaus Schuwerk
Luftdurchlass-System: Schlitzdurchlass INDUL N

Interview mit Norbert Hinderer, Vertriebsingenieur Kiefer Klimatechnik

  1. Sie haben schon mehrere große Museumsprojekte begleitet – was war beim neuen Nationalmuseum in Oslo anders?
    Dass im Lande Norwegen mit dem Osloer Opernhaus, dem neuen Munch-Museum und jetzt mit dem neuen Nationalmuseum herausragende Architektur direkt am Wasser entstanden ist. Ein weltoffenes Land, modern und aufgeschlossen, vor Ort noch familiär und mit der Stadtlage direkt am Oslofjord der ganzen Welt freundlich zugewandt.
     
  2. Welchen Stellenwert hat das Thema Klima und Lufttechnik bei Gebäuden für Sie?
    Die Lüftungs- und Klimatechnik ist immer dann erfolgreich geplant und ausgeführt, wenn das Ergebnis von keinem bemerkt und wahrgenommen wird. Für uns Ingenieure zwar ernüchternd, aber zweitrangig, wenn dadurch für die Bauherren das eigentliche Ziel erreicht wird.
     
  3. Wie beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit den Architekten, Planern und Ihnen bei diesem internationalen Projekt?
    Der Technikdialog mit dem Ingenieurbüro zu exemplarischen Musterräumen erfolgte überwiegend digital und telefonisch. Einbaudetails und Schnittpunkte mit den Decken besprach man in Vor-Ort-Terminen mit der Bauleitung. Um die Planung abzusichern und dem Bauherrn eine Eins-zu-eins-Anschauung zu ermöglichen, wurde ein Musterraum zu mehreren Einbauvarianten gebaut.

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Inhaltselement für Produkt

Funktion Luftdurchlass INDUL

Die Zuluft wird in feine Einzelstrahlen aufgeteilt und abwechselnd links und rechts im 45°-Winkel in den Raum geführt. Das Ergebnis ist eine besonders gleichmäßige Luftverteilung mit einer optimalen diffusen Raumluftströmung – ohne spürbaren Luftzug.

Systemvorteile

  • Völlig zugfreie Luftverteilung
  • Geringe Schlitzbreiten ab 15 mm
  • Unauffälliger Einbau in Deckenfugen
  • Temperaturdifferenz bis – 14 K
  • Helle und saubere Decken durch Freistrahlcharakteristik
  • Einfache, schnelle und saubere Montage in alle Deckensysteme
  • Spezieller Montagesatz zum Einbau in Gipsdecken

Kiefer Klimatechnik GmbH

Kiefer Klimatechnik GmbH ist eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Luft- und Klimatechnik. Das Leistungsspektrum umfasst die Beratung, Planung und Ausführung von Anlagen in der Komfort- und Industrieklimatisierung sowie deren Montage und Wartung. Darüber hinaus vertreibt Kiefer weltweit seit mehr als 3 Jahrzehnten hochwertige Lüftungskomponenten wie Schlitz-, Wand- und Quell-Luftdurchlässe, Licht- und Akustiksegel, Kühldeckenpaneele und die Betonkernaktivierung, die im firmeneigenen Labor entwickelt werden.

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