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  • Berufskollegs Herwig-Blankertz und Max-Born in Recklinghausen

    Zwei kompakte, großzügig verglaste Baukörper mit einer Nutzfläche von 17.600 m² bilden zusammen mit einer Fünf-Feld-Sporthalle einen zentralen öffentlichen Freiraum, den Campus Vest.

    Foto © Hans Jürgen Landes Fotografie

Berufskollegs in Recklinghausen

Die Berufskollegs Herwig-Blankertz und Max-Born in Recklinghausen erhalten auf einer ehemaligen Zechenanlage einen neuen Standort. Zwei kompakte, großzügig verglaste Baukörper mit einer Nutzfläche von 17.600 m² bilden zusammen mit einer Fünf-Feld-Sporthalle einen zentralen öffentlichen Freiraum, den Campus Vest. Für ein behagliches Raumklima, das zu jeder Tages- und Jahreszeit konzentriertes Arbeiten ermöglicht, wurde ein integrales Energie-und Gebäudekonzept entwickelt, in dem neben der zweischaligen Gebäudehülle das Lüftungssystem CONCRETCOOL in Verbindung mit einer Ersatzluftanlage eine zentrale Rolle einnimmt. Durch die Nutzung der inneren Lasten, die thermische Speicherfähigkeit der Konstruktion und den witterungsabhängigen Sonnenschutz wird der Lüftungs- und Heizenergiebedarf gegenüber konventionellen Gebäude- und Haustechnikkonzepten nachhaltig minimiert.

Besonderheiten:

  • Hohe innere Lasten (Nutzer, Geräte)
  • Ersatzluftanlage für störungsfreie Raumlüftung und hohe Luftqualität
  • Geschlossene Gebäudehülle zur Ausgrenzung von Außenlärm

Lesen Sie mehr im Objektbericht ↓

 

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Objekt: Herwig-Blankertz- und Max-Born-Berufskolleg, Recklinghausen
Architekten: scholl architekten partnerschaft
Bauherr: Kreis Recklinghausen - Der Landrat
Planer: Pfeil & Koch Ingenieurgesellschaft, Stuttgart
Umfang: 17.600 m² konditionierte Fläche
System: Betonkerntemperierung mit Luft - CONCRETCOOL
  Luftführung unsichtbar in der Decke integriert.
Luftmenge: 4,5 m³/hm² (LW = 1,5-fach)

Objektbericht als pdf-Download

CONCRETCOOL Berufskollegs Recklinghausen ↓

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Funktion Betonkerntemperierung CONCRETCOOL

Im Gegensatz zu konventionellen Systemen wird die Zuluft nicht direkt in den Raum geführt, sondern durchströmt zuerst die in der Decke einbetonierten Aluminium-Kühlrohre. Die Zuluft kühlt dabei die Decke. Gleichzeitig werden die Wärmegewinne zum Nachwärmen der Zuluft genutzt.

Systemvorteile

  • Optimaler thermischer Komfort
  •  Keine zusätzliche Deckenkühlung mit Wasser notwendig
  • Energieeinsparung bis zu 50 % durch freie Kühlung möglich
  • Volle Flexibilität durch modulare Verteilung der Kühlrohre
  • Kühlung mit Außenluft ohne Verwendung von Umluft
  • Baukostenreduzierung durch geringe Geschosshöhe
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Kiefer Luft- und Klimatechnik GmbH

Kiefer Luft- und Klimatechnik GmbH ist eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Luft- und Klimatechnik. Das Leistungsspektrum umfasst die Beratung, Planung und Ausführung von Anlagen in der Komfort- und Industrieklimatisierung sowie deren Montage und Wartung. Darüber hinaus vertreibt Kiefer weltweit seit mehr als 3 Jahrzehnten hochwertige Lüftungskomponenten wie Schlitz-, Wand- und Quell-Luftdurchlässe, Kühldeckenpaneele und die Betonkernaktivierung, die im firmeneigenen Labor entwickelt werden.

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